Wie schon erklärt, benutzen wir zur Verwaltung der Benutzer die WebMBS-3T Benutzerdatenbank
(siehe Abschnitt mbsdb), die wir noch etwas erweitert haben.
Wir haben die Tabelle userdb der WebMBS Datenbank um einen weiteren Fremdschlüssel
auf die von uns hinzugefügte Tabelle Einkaufsrolle (siehe Tabellenbeispiel einkaufsrolle)
erweitert.
Diese Rolle gibt an, inwieweit der eingeloggte Benutzer einkaufsberechtigt
ist. Außerdem kann aus der Benutzerdatenbank des WebMBS-3T ausgelesen werden, auf
welchen Projekten und Instituten der eingeloggte Benutzer Rechte hat, und somit seine Beschaffungsstellen ermittelt werden.
Die Tabelle Einkaufsrolle enthält den Wert Limit,dieser gibt an, in welchem
Rahmen der Besteller berechtigt ist, bei einer Bestellung Geld auszugeben.
Weiterhin kann anhand der Benutzerdatenbank geprüft werden, ob die Bestellung noch von
jemandem mit höheren Bestellrechten geprüft werden muss.
Vom Workflowmanager kann durch die Tabellenspalte Vorgesetzter
siehe Tabelle einkaufsrolle
die zugehörige Vorgesetztengruppe abgefragt werden. Falls der Bestellende nicht die benötigte
Berechtigung besitzt,
kann einem Mitglied dieser Gruppe die Anforderung zur Genehmigung geschickt werden.
Tabelle 5.3:
Einkaufsrolle
| ID |
Limit |
Beschreibung |
Vorgesetzter |
| 1 |
0 |
Popelhans |
2 |
| 2 |
0.50 |
Kaugummibeschaffer |
4 |
| 3 |
999999999999999 |
Kaeptn & Moddin - Call us God |
NULL |
| 4 |
1000000 |
Institutsdirektoren |
3 |
|
Auf diese Weise haben wir bestimmte Einkaufsrollen realisiert.
Man kann dieses auch leicht durch eine anderes Konzept ersetzen, und müßte dazu die
Applicationserverfunktionen und Datenbanktabellen anpassen.
Zu bedenken ist auf jeden Fall, daß an dieser Stelle nicht die verfügbaren Mittel der
Beschaffungsstelle überprüft werden. Dazu müssen die HIS-Tabellen (siehe Kapitel
hiskonten) geprüft werden, was auch vorgesehen ist.
Die Konteninformationen sollen dem Nutzer jedoch nur zu Informationszwecken,
nicht als harte Einschränkung angezeigt werden, da Einkäufe oft von einer Mittelzuweisung erfolgen müssen.
Jan Kechel
2006-04-28