Konzepte

A. Elwing, T. Kersting
In diesem Kapitel soll genauer auf den Client und auf die Konzepte, die uns bei dem Entwurf des Clients geleitet haben, eingegangen werden.
Das Konzept des Zusammenspiels des Clients, App-Servers und des Workflow-Managers, also des ganzen Systems, ist so dynamisch designt worden, dass es nicht nur für die Mittelbewirtschaft von Universitäten eigesetzt werden kann. Dem Einsatz des Systems sind theoretisch keine Grenzen gesetzt. Alles was in einem Workflow-Template definiert werden kann, kann unser System ver- bzw. bearbeiten. Es müssen ausserdem nur die Eingabe- und Ausgabe-Masken für die Kommunikation zwischen Benutzer und Client hinzugefügt werden. In unserem Design hatte ,,Einfache Erweiterbarkeit`` eine hohe Priorität, um es möglich zu machen, den Client in einer einfachen und schnellen Art und Weise an die Bedürfnisse und Anforderungen der Benutzer anpassen zu können. Durch den Einsatz von dynamisch generierten Dokumenten ist keine Umgestaltung der vorhandenen Masken nötig, wenn neue Eingabe- bzw. Ausgabe-Masken hinzugefügt werden sollen.
Dies kann am Client-Aufbau-Plan (Abbildung 3.1) sehr gut sehen.

Abbildung 3.1: Client-Aufbau-Plan
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Das dynamisch generierte ,,Workfow-Dokument`` (Abb 3.10) nimmt dadurch eine sehr zentrale Rolle ein, weil es durch dieses Dokument möglich wird, alle anderen Masken, die es für den gestarteten Workflow auszufüllen gilt, zugänglich gemacht werden können.
Aber auch die drei Ausgabemasken (,,Neuer Workflow (Abb 3.5), ,,Meine Workflows`` (Abb 3.6) und ,,Arbeitsliste`` (Abb 3.7), die die momentane Funktionalität unseres ,,Labor-Prototyps`` darstellen, sind für die grosse Bandbreite dieser Anwendung wichtig. Sie visualisieren die Möglichkeiten, die vom Worklow-Manager angeboten werden und mit ihrer Hilfe können die komplexen Workflows dem Benutzer auf eine sehr verständliche Art nahe gebracht werden.

Der Client besteht aus einem Rahmen-Fenster (JFrame), in welches die jeweiligen Masken (JPanel) nach Bedarf geladen werden. Das Rahmen-Fenster bietet die Möglichkeit, sich am System anzumelden, sowie nach erfolgreicher Anmeldung die Auswahl zwischen drei Basis-Funktionen: ,,Neuer Workflow``, ,,Meine Workflows`` und ,,Arbeitsliste`` zutreffen. Obwohl der Aufbau der Masken eng an das Layout der HIS-FSV GUIs angelehnt ist, unterscheidet sich das Konzept insofern, als dass die jeweiligen Arbeitsschritte im Gegensatz zu HIS-FSV nicht fest vorgegeben sind, sondern abhängig vom jeweiligen Workflow als einzelne Masken dynamisch geladen werden. Dieser Ansatz erlaubt den Verzicht auf viele funktional identische Masken. So ist zum Beispiel aus den Masken Lieferadresse, Firmenadresse, Bedarfstellenadresse und weiteren Adressformularen eine einzelne Adressmaske geworden, die bei Bedarf als jeweilige Adressmaske geladen wird. Aus Performancegründen werden vom Rahmen-Fenster all jene Daten beim Starten des Clients einmal vom Application-Server geladen, die von den angezeigten Formularen benötigt werden. Somit wird vermieden, dass bei jeder aufgerufenen Maske eine Verbindung zum Applikation-Server aufgebaut werden muss, was andernfalls in einer als zäh empfundenen Reaktionszeit beim Arbeiten resultieren würde. Sämtliche Daten, die vom Benutzer in die Formulare eingetragen wurden, werden in sogenannten Value-Objekten gespeichert. Diese Value-Objekte werden im Client gesammelt und nach Betätigung des ,,Fertig& Speichern - Buttons`` des Workflow-Dokuments zurück an den Applikation-Server gesendet und dort in die Datenbank geschrieben.

Im nachfolgenden Ablaufplan (Abbildung 3.2) sind die drei obengenannten Basis-Funktionen sehr gut zu erkennen.

Abbildung 3.2: Client-Ablaufplan
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Jan Kechel 2006-04-28